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Der Buchstabe „B“ auf Kopfhöhe ist eine übliche Größenangabe für die Platten (aufsteigend von „A“ bis „H“). Bei der geflügelten Figur im unteren Feld könnte es sich um den Erzengel Michael handeln, der in seinen Händen die Teile
aus Porzellan wurde 1938/1939 in der Porzellanmanufaktur Allach-München gefertigt. Darauf verweist das im Bodensignet befindliche Markenzeichen eines achteckigen Feldes mit ineinander verschlungenen Sigrunen. Außerdem lassen sich dort die Signatur
Herwald (1871–1945), Briefe an seine vier Töchter. Wahrscheinlich war er als Soldat einer Landesschützeneinheit zur Bewachung des 1914 errichteten, rund fünf Kilometer nördlich von Sennelager befindlichen Kriegsgefangenenlagers Staumühle
Stampfern gequetscht werden. Eine Futterquetsche vereinfachte die sonst kraftraubende Arbeit. Statt eines Stampfers benutzte man daher die Kartoffelquetsche oder Quetschmaschine, die auf das Futterfass gelegt wurde. Das von oben in den Trichter
Heinz Micheel Grafikdesign: Art studio Grebe Die Bildtafel ist in Material und Form das letzte, erhalten gebliebene Beispiel für das zentrale Gestaltungselement der früheren Dauerausstellung „Wewelsburg 1933–1945. Kult- und Terrorstätte
| Bajonett KMW 20358 Stahl, Holz, Österreich-Ungarn, 1895–1918 Zugang: 2015 Foto: R. Hellmeier, 2020 Ein Bajonett (benannt nach der französischen Stadt Bayonne, dem vermutlich ersten Herstellungsort) ist eine unter ein Gewehr anzubringende
Deutschen Volkes“ (WHW, seit 1940 „Kriegswinterhilfswerk des Deutschen Volkes“, KWHW) KMW 20357/1 Glas, Papier, Bernstein, Blech u. a. Materialien, ca. 1933–1942 Zugang: 2017 Foto: R. Hellmeier, 2020 Die zehn Kästen mit verschiedenen
1930er Jahre Zugang: 2018 Foto: R. Hellmeier, 2020 Das Kreismuseum erhielt diese Lupe mit dem Hinweis, dass sie aus dem Besitz Adolf Hitlers stamme. Die Lupe sei kurz vor Kriegsende dem Optiker Ruhnke in sein Geschäft am Spittelmarkt in Berlin
R. Hellmeier, 2020 1866 wurde der Marschstiefel als offizielles Fußbekleidungsstück des Militärs eingeführt. Er bestand aus zwei – später aus einem – Stück Leder, die an der Stiefelrückseite zusammengenäht wurden. Die Sohlen wurden
Die Sitzgruppe wurde 1933 an eine Familie aus Niederntudorf vererbt. 1979 wurden die Möbel mit grünem Mohair-Stoff bezogen und auch die umlaufenden Fransen angebracht. Dabei wurden auch die geschwungenen hölzernen Armlehnen sowie der auf der
Mittelstelle“) genutzt. Die Nationalsozialisten brachten hier sogenannte „Volksdeutsche“ aus den besetzten mittel- und osteuropäischen Ländern unter. Der Stuhl stammt aus dem Kindergarten des Umsiedlungslagers, in dem zwei
1955 in Wewelsburg ein Lebensmittelgeschäft, das sich nach einem Umzug ab September 1956 in der Waldsiedlung 1 befand. Dort versorgte es die umliegenden Ortsbereiche mit Nahrungsmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs, wie
im Fürstbistum Paderborn gehörte eine gestaffelte Gebühr für den Transport von Handelswaren und Vieh auf den bedeutenderen Straßen des Landes. Sie wurde als „Zoll“ bezeichnet. Jedoch befanden sich die Erhebestellen nicht unmittelbar an
heute ohne Zweifel zu den kulturellen „Aushängeschildern“ Westfalens. Auch zur Wewelsburg gibt es einen konkreten Bezug: Hier spielt ihre Ballade „Kurt von Spiegel“ (1841), in der der Adlige gleichen Namens für ein mutwillig begangenes
Es ermöglicht das faltenfreie Glätten von Rundungen, Kragen oder Abnähern. Dieses Bügelei stammt aus dem Besitz des Wewelsburger Schneiders Joseph Josephs (1890–1956). Er eröffnete seine Schneiderwerkstatt zunächst in der
geschenkt. Spielzeugkaufläden seit der Zeit um 1900 wurden von den Herstellern oft mit einem Warensortiment aus bekannten Markenprodukten ausgestattet. Der oftmals gedrängte Raum spiegelt die Kultur des Einzelhandels in der Entstehungszeit
Niederländer Gerrit Visser (1894–1942) war Sozialdemokrat und Gewerkschafter. Er weigerte sich nach der deutschen Besetzung der Niederlande im Jahr 1940, mit der niederländischen Nationalsozialistischen Partei zusammenzuarbeiten. Er teilte
Holz verstärkten Boden sowie einen Zu- und einen Ablauf. Die Wanne war fest installiert und wurde in einem Haushalt benutzt, der bereits über Anschluss an ein Wasserleitungsnetz verfügte. Solche sanitären Einrichtungen setzten sich erst im
im Postkartenformat ausgeführte Ölgemälde zeigt eine Ansicht der Wewelsburg von Norden vor den ab 1934 durch die SS begonnen Umbauten. Trotz des kleinen Formats überrascht das Gemälde durch eine enorme Detailfülle und große Genauigkeit.
18959 Eichenholz, um 1935 (in jüngerer Zeit hölzerne Stabilisierungsleisten unter dem Sitzbrett mit Metallschrauben befestigt) Zugang: 2016 Foto: M. Schmüdderich, 2016 Die Stuhlbeine dieses Hockers, in Verbindung mit den jeweils anschließenden
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