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Die britischen Nachrichtendienste im besetzten Deutschland (1945-55), ihre deutschen Quellen und ihr sowjetisches Ziel

10.10.2019

Referent: Dr. Paul Maddrell

Im Rahmen der Vortragsreihe „BRITISCHE BLICKE AUF DEUTSCHLAND IM 19. UND 20. JAHRHUNDERT“

Nach der Niederlage des deutschen Reiches im Mai 1945 wurde die Sowjetunion zur größten Gefahr für Grossbritannien. Eine noch größere militärische Macht als Hitlerdeutschland entstand nur 500 Kilometer entfernt von der britischen Küste. Jedoch hat die Zeit als Besatzungsmacht in Deutschlands von 1945 bis 1955 den britischen Nachrichtendiensten ein wertvolles Mittel gegeben, mehr über die Sowjetunion zu erfahren und dadurch ihr Land auf die neue Herausforderung vorzubereiten – deutsche Informanten und Quellen. In diesem Vortrag wird erklärt, wie die britischen Nachrichtendienste die Möglichkeit ergriffen haben, sowjetische Ziele mittels deutscher Quellen zu unterwandern und wie die so gewonnenen Informationen Grossbritannien bei diesem Vorhaben geholfen haben.

Biografie:
Paul Maddrell ist Dozent für neuere deutsche Geschichte an der Universität-Loughborough, Grossbritannien. Seine bekanntesten Bücher sind; „Spying on Science: Western Intelligence in Divided Germany, 1945-1961“ (2006) sowie (als Herausgeber) „The Image of the Enemy: Intelligence Analysis of Adversaries since 1945“ (2015) und „Spy Chiefs“ (2018).

Übergang 4

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