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„Um ‚höchste Gnade‘ bitten, ‚unvorgreifliche Vorschläge‘ machen, sein ‚gutes Recht‘ erstreiten. Wie nutzten Untertanen den Kontakt zu Obrigkeiten im 17./18. Jahrhundert?“

14.04.2016

Referent: Professor Dr. phil. Stefan Brakensiek

Professor Dr. phil. Stefan Brakensiek, Professor für die Geschichte der Frühen Neuzeit
am Historischen Institut der Universität Duisburg-Essen

In den deutschen Reichsterritorien sollte man sich die Kommunikation zwischen Untertanen und Obrigkeiten nicht als eine ungeregelte, ins Belieben des jeweiligen Herrn gestellte Angelegenheit vorstellen. Die verschiedenen Möglichkeiten, einen Kontakt herzustellen und in Konflikten zu nutzen, folgten juristischen oder administrativen Normen. Als Bittsteller oder Kläger konnten Untertanen in der Regel darauf bauen, eine Antwort zu erhalten, denn die Bereitschaft, sich der Anliegen von Untertanen anzunehmen, bildete eines der wichtigsten legitimierenden Momente von frühmoderner Herrschaft überhaupt. Wie sich dieser Kontakt gestaltete, welche Chancen und Gefahren das Einschalten der Obrigkeit für die Betroffenen enthielt, das wird an Beispielen aus dem Fürstbistum Paderborn, der Landgrafschaft Hessen-Kassel und weiteren Territorien erörtert.

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