20.03.2026
13. Bundesweite Gedenkstättenkonferenz in Hamburg
Auf der 13. Bundesweiten Gedenkstättenkonferenz in Hamburg beschäftigten sich mehr als 80 Akteurinnen und Akteure aus Gedenkstätten, Lernorten und Museen mit dem Thema „Gewaltgeschichten erinnern. Schnittstellen und Herausforderungen“.
Unsere Museumsleiterin Kirsten John-Stucke diskutierte gemeinsam mit Andrea Riedle (Stiftung Topographie des Terrors), Sven Riesel (Stiftung Sächsische Gedenkstätten) und Jörg Skriebeleit (KZ-Gedenkstätte Flossenbürg) über die hohe Relevanz der NS-Gedenkstätten für die heutige Gesellschaft und die Erwartungen, die an sie gestellt werden. Die Moderation übernahm Thomas Köcher (Landeszentrale für politische Bildung Bremen/Denkort Bunker Valentin).
Im Anschluss fand das Vernetzungstreffen „Geschichtskultur – Netzwerke, Wissenstransfer, Kooperationen“ statt. Dort kamen erstmals Praktikerinnen und Praktiker aus den bereichen NS-Verbrechen, Kolonialismus und SED-Diktatur zusammen und diskutierten über die Vielfalt der erinnerungskulturellen Landschaft in Deutschland.
Die bundesweiten Gedenkstättenkonferenzen finden jährlich zu erinnerungskulturellen Fachthemen statt und richten sich an Leitungen von Gedenkstätten, Dokumentationszentren und Lernorten zur NS-Geschichte.
Foto: SHGL, Iris Groschek
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