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Himmlers Krieger – Die Ikonisierung der Waffen-SS nach 1945

14.12.2017

Referent: Dr. Jens Westemeier, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Universitätsklinik RWTH Aachen, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Kurz vor dem Überfall auf die Sowjetunion versammelte Heinrich Himmler im Juni 1941 seine höchsten SS-Führer auf der Wewelsburg. Er verkündigte die „Verminderung“ der „slawischen“ Bevölkerung um 30 Millionen Menschen, die russische Bevölkerung wolle man systematisch verhungern lassen. Unter den Zuhörern war auch sein Adjutant Joachim Peiper. 1946 von einem US-Militärgericht wegen Kriegsverbrechen zum Tod verurteilt, machte sich bald eine von den alten Eliten getragene Kriegsverbrecherlobby für dessen Begnadigung stark und stilisierte ihn mit „Fake News“ zum „Opfer der Siegerjustiz“. Über seinen geheimnisumwitterten Tod hinaus blieb er bis heute eine Ikone aller Apologeten der Waffen-SS.

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