Dietrich von Fürstenberg war ein bedeutender Bischof in sehr schwierigen Zeiten. Ohne ihn gäbe es die Wewelsburg heute gar nicht, denn er ließ das Schloss vor mehr als 400 Jahren über dem Almetal errichten. Bei diesem Rundgang erfahren Sie viel über das Renaissanceschloss „in der Form eines Triangels“, dabei werden die bauhistorischen Spuren aufgezeigt und Sie können Orte wie das
Burgverlies oder „Ihro Gnaden Abtritt“ entdecken.
Dietrich von Fürstenberg war Kirchenoberhaupt und weltlicher Herrscher und setzte sich in der Zeit von 1603 bis 1609 mit dem Neubau der Wewelsburg ein bleibendes Denkmal.
Mit etwas Phantasie gelingt es, die ursprüngliche Gestalt und Nutzung als Nebenresidenz des Bischofs Dietrich von Fürstenberg auch nach 400 Jahren wiederzuentdecken.
Buchbar | ganzjährig |
Geeignet | ab 14 Jahren |
Dauer | ca. 1,5 h |
Kosten | 40 € zzgl. Eintritt pro Person |
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Inschrift neben dem Eingangstor zum Burginnenhof (1658):
Von dem hochwürdigsten und durchlauchtigsten Herrn, Herrn Theodor Adolph Bischof von Paderborn, des Heiligen Römischen Reiches Fürst, und Graf von Pyrmont, bin ich – vom schwedischen Heer, das Paderborns besetzte, ausgebrannt - wiederhergestellt worden im Jahre des Herrn 1658
Inschrift am Erker über dem Burgtor:
Viele wollen eintreten und können es nicht – Lukas 13,24
Inschrift am Portal des Treppenturmes:
Die ehrwürdige Burg, die mit ihrem Bezirk als schutzlose Ruine dalag, / kam in den Gebrauch des Bischofs Theodor. / Als erstes beendete er die Zeit des bloßen Rechtsanspruchs und ließ mit eigenem Geld / kunstvolle Mauern bauen./
Du Zierde des berühmten Fürstenbergischen Stammes, / schicke dich an deinem Wohnsitz das, was er lange entbehrte, zuteil werden zu lassen.
Inschrift über dem Eingang zur Kapelle im Nordturm:
Mein Haus wird ein Haus des Gebetes genannt werden – Jesaja 56,7/Markus 11,17
Inschrift im Giebelfeld über dem Eingang zur Kapelle (1660):
Theodor Adolph durch Gottes und des Apostolischen Stuhles Gnade Bischof von Paderborn, des Heiligen Römischen Reiches Fürst, und Graf von Pyrmont, hat, nachdem er die Burg mit großem Kostenaufwand erneuert hatte die Kapelle in dieser Form wieder hergestellt im Jahre 1660
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