18.06.2026 Do | 19.00 Uhr
Im Rahmen der Erschließung eines Neubaugebiets in Delbrück-Bentfeld konnte eine große Fläche von über einem Hektar archäologisch untersucht werden. Dabei kamen zahlreiche Siedlungsspuren der jüngeren römischen Kaiserzeit und der Völkerwanderungszeit sowie eine große Anzahl von Metallfunden zum Vorschein. Auch wenn der Siedlungsplatz nicht zeitgleich mit dem nur etwa 1,5 km westlich gelegene Lager Anreppen bestand, so zeugen die zahlreichen römischen Importfunde dennoch von einem regen Handelsaustausch zwischen der einheimischen Bevölkerung und dem römischen Reich. Dies unterstreicht einmal mehr die hervorragende Vernetzung der Lipperegion mit dem römischen Handelsnetz auch Jahrhunderte nach dem Ende der gescheiterten Okkupation der rechtsrheinischen Stammesgebiete durch das Römische Reich.
Im Filmraum, der Zugang erfolgt durch die Erinnerungs- und Gedenkstätte
Der Teilnahme ist frei
Hinweis: 17 – 18.45 Uhr | Die Kuratoren sind vor Ort und erklären gerne die Ausstellung „Als die Römer abgezogen …“.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms der gleichzeitig stattfindenden Sonderausstellung zu einer Grabung 2025 in Bentfeld, bei der eine germanische Siedlung der römischen Kaiserzeit ausgegraben wurde.
In Zusammenarbeit mit der
LWL-Archäologie für Westfalen
Foto: Delbrück-Bentfeld, Schafbreite: Ein kaiserzeitliches Messer während der Ausgrabung sowie im restaurierten Zustand. Foto Grabung: Sven Knippschild, Foto Messer: LWL-Archäologie für Westfalen, Andreas Madziala.
Kreismuseum Wewelsburg
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Deutschland
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