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10.03.2019 So - 24.03.2019 So

Fluchtgeschichte(n) 1945/2019

Ein Kooperationsprojekt mit Schulen aus der Region im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus
Fluchtgeschichte(n) 1945/2019

Die Ausstellung „Fluchtgeschichte(n) 1945/2019“ erzählt von den Erfahrungen zweier Geflüchteter aus den Nachkriegsjahren und der heutigen Zeit. Sie teilten ihre Fluchtgeschichten und Erlebnisse mit Schülerinnen und Schülern aus der Region. Dabei berichteten sie von ihren Lebensumständen, Ängsten und Verlusten, aber auch neuen Hoffnungen. Gezeigt werden die persönlichen Erfahrungen der Geflüchteten und die Gedanken und Gefühle der Schülerinnen und Schüler, die sie in künstlerischen Reflektionen zum Ausdruck gebracht haben. Die Ausstellung lädt dazu ein, sich mit diesen Fluchtgeschichten und ihren Unterschieden und Parallelen zu beschäftigen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Flucht und Vertreibung sind keine Phänomene des 21. Jahrhunderts.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges im Mai 1945 kamen bis zu 14 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen Ostgebieten nach Deutschland. So bot auch das ehemalige Konzentrationslagergelände in Büren-Wewelsburg ab 1946 Obdach und eine neue Heimat für Flüchtlinge und Vertriebene.
Von Juli 2015 bis Frühjahr 2016 kamen über eine Million Flüchtlinge aus Krisengebieten, wie unter anderem Eritrea, über das Mittelmeer oder die Balkanroute nach Deutschland. Im Jahr 2018 suchten 161.931 Flüchtlinge hier Schutz und neue Perspektiven. Trotz sinkender Zahlen stellt uns der Zuzug erneut vor Herausforderungen bei Asylfragen und Integration.

Ein Kooperationsprojekt mit Schulen aus der Region im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus in der Erinnerungs- und Gedenkstätte.

Die Sonderausstellung wird im Foyer der Erinnerungs- und Gedenkstätte gezeigt. Der Eintritt ist frei.

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Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Deutschland

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