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15.09.2013 So - 24.11.2013 So

"Anpassung – Überleben – Widerstand" Künstler im Nationalsozialismus

Ausstellung des LWL-Museumsamtes in Kooperation mit Museen
"Anpassung – Überleben – Widerstand" Künstler im Nationalsozialismus

Nach 1933 wurden von den Nationalsozialisten fast alle deutschen Künstler von Bedeutung verfolgt, ausgestoßen, ins Exil gejagt oder in den Freitod getrieben. Ihre Werke wurden aus den Museen verbannt, vernichtet oder ins Ausland verschoben.

Die übergroße Mehrzahl der um 1890 – 1905 geborenen Künstler war 1933 zu jung, um einen Namen zu haben. Sofern sie sich nicht den ideologischen Vorstellungen der NS-Funktionäre anpassten, gerieten sie ins Abseits oder gingen ins Exil. Die in Deutschland verbliebenen Künstler wurden von den Strömungen der internationalen Kunst abgeschnitten und ihre eigenen Arbeiten als volksschädliche „Verfallskunst“ gebrandmarkt. Sie wurden mit Maloder Ausstellungsverbot belegt.

Nach dem Ende der Naziherrschaft standen viele erneut vor dem Nichts. Die abstrakte Kunst gewann in Westdeutschland die Vorherrschaft, während in Ostdeutschland der Sozialistische Realismus als alleiniger Kunststil verordnet wurde. Wer sich nicht anpasste, geriet zum zweiten Mal ins Abseits.

Den Künstlern dieser „verschollenen Generation“ gilt die Aufmerksamkeit dieser Ausstellung. Sie geht der Frage nach, wie Künstler während des Nationalsozialismus auf ideologische Beeinfl ussung, Kunstzensur, Überwachung bis hin zu Arbeits- und Ausstellungsverbot reagierten. Die Schicksale der in der Ausstellung versammelten Künstler zeigen die gesamte Bandbreite der damals möglichen Reaktionen – also nicht nur die verfemten und verfolgten Künstler, die in die innere Emigration, ins Exil oder in den aktiven Widerstand gingen, sondern auch die Angepassten und Überzeugten, die sich der national- sozialistischen Kunstdoktrin unterordneten.

Ausgewählt wurden Künstler, die in Westfalen geboren wurden oder längere Zeit ihres Lebens dort gewohnt haben.

Kurator: Klaus Kösters

Ausstellung des LWL-Museumsamtes in Kooperation mit den Museen:
Stadtmuseum Münster, ippisches Landesmuseum Detmold, reismuseum Wewelsburg, städtische Galerie Iserlohn, Museen der Stadt Lüdenscheid, Kunstmuseum Wilhelm-Morgner-Haus Soest

Übergang 4

Anschrift

Kreismuseum Wewelsburg
Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Deutschland

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Tel. 02955 7622-0
Fax 05251 308-894198
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