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Gymnasium Theodorianum

Das Gymnasium Theodorianum hat aus vielen verschiedenen Klassenstufen von Klasse 6 bis hin zu den Oberstufenkursen eine große und bunte Vielfalt von Beiträgen eingereicht! Von Balladen über bildliche Darstellungen bis hin zu nachdenklichen und kritischen Textbeiträgen ist alles, und daher natürlich auch für alle, etwas dabei. Entstanden sind die Beiträge in ganz unterschiedlichen Fächern, z. B. Deutsch, Politik und Geschichte.

Beiträge der Klasse 6

Rassismus heißt grundsätzlich das man niemanden mit Beleidigungen konfrontiert, niemand ausschließt oder in Rassen zuordnet.

  • Es wäre zum Beispiel Rassismus, wenn man in einer größeren Gruppe dagegen protestiert, dass Flüchtlinge wie zum Beispiel aus Kriegsländern wie Syrien in Deutschland aufgenommen werden.
  • wenn man jemand aus einer Gruppe ausschliest nur weil er aus einem anderen Land kommt oder eine andere Religion hat.

Ein Beispiel:
Lena sieht, als sie in der Stadt in der Fußgängerzone ist, dass es eine Größere Gruppe gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus Kriegsgebieten Protestiert. Sie macht vorbeigehende Passanten darauf aufmerksam und setzt sich deshalb dagegen ein. Deshalb beweist sie auch Courage. Wenn sie vorbeigehen würde ohne etwas zu sagen, würde sie es tolerieren und dafür sorgen, dass dies auch zur Realität wird.
Courage könnte man mit Mut übersetzen. Dies heißt nicht, dass man sich der Gruppe entgegenstellen muss, sondern nur dass man sich dafür einsetzen muss damit man Mut beweist.alle

Klasse 6
Toleranz
Toleranz Gymnasium Theodorianum
Toleranz Gymnasium Theodorianum
Toleranz Gymnasium Theodorianum
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Balladen zum Thema Rassismus der Klasse 7a

Die Neue
Am Montag Morgen stand sie da,
den Kopf gesenkt, als wär` sie Luft.
Der Lehrer sagte, wer sie war;
sie ging zum Platz, doch es blieb eine Kluft.

Saß still auf dem Stuhl und wollte nichts sagen,
den Kopf gesenkt, als wär` sie Luft,
die zischelnden Witze schlugen in den Magen.
„Ruhe!“, rief der Lehrer – in die offene Kluft.

Die Stunde verging, Blicke trafen sie wie Pfeile,
wir rannten zur Pause und tuschelten leise.
Die Neue kam zögernd, sie war nicht in Eile.
„Was wollte die hier in unserem Kreise“?

Einer konnte den Mund nicht halten.
„Gibt` s in Afrika denn gar keine Schulen?“
Wir sahen ihre Gesichtszüge erkalten
und lachten schrill, wir war` n ja die Coolen.

Die Klingel erlöste sie von gaffenden Blicken,
zurück in der Klasse sagte sie laut:
„Nun weiß ich ja, wie die Schüler hier ticken,
geboren in Deutschland, auch wenn ihr` s nicht glaubt.“

Wir waren beschämt von schlechtem Gewissen.
Sie hatte ja recht, wir waren gemein.
Warum das Neue wir erst begreifen müssen,
vielleicht gehört es ja zum Menschsein.

Emma Exner

Martin Luther King
Atlanta 09.04.1968
Tausende Leute, nein noch viel mehr,
ziehen stumm durch Atlanta daher,
mit einem Sarg zwischen ihnen, auf dem steht: Free at last: Die Freiheit lebt!

Jahre früher
Dem kleinen Martin war schon früh klar,
dass dunkel zu sein nicht einfach war.
Egal wo er hinging, stand geschrieben:
Weiß hierher, Schwarz dort stehengeblieben.

Auch in der Schule war es nicht leicht,
doch Martin war schlau und schaffte sie gleich, er promovierte, übte Reden zu erstellen und träumte von Gleichberechtigung mit den Hellen.

Er versuchte andre´ zu überzeugen,
sich nicht mehr den Befehlen der Weißen zu beugen, Rosa Parks war die Erste, die ihm folgen wollte: in der Bahn blieb sie sitzen, als sie aufstehen sollte.

Bald gab es Proteste, angespornt von dem Mut, für die Freiheit der Schwarzen, doch ohne Wut. Oft wurde King in´s Gefängnis gesteckt, doch ward er von Freunden wie Kennedy gedeckt.

Auch Kinder und Jugendliche demonstrierten gegen die Macht der Weißen und ihrem Leben wegen. Sie riefen: „Frieden, Freiheit und Gleichheit muss her! Dass wir nichts haben, woll´n wir nicht mehr!“

28.08.1963
„Ich hab´ einen Traum“, ruft King allen zu,
er steht bei Lincoln und erklärt im Nu,
den Menschen, die eng stehen wie im Ameisenbau,seine Träume und Wünsche, er stellt sie zur Schau.

Getrieben vom Traum nach Gerechtigkeit
in Selma, Chicago, Berlin und weltweit.
Und dann ist das Gesetz endlich da,
der Traum von Gleichberechtigung wird wahr.

1964
King erhält den Friedenspreis, reist um die Welt und er weiß, dass der Frieden sein Werk war, als dann durch den Schuss die Tat geschah…

1968
Am dritten April erklärte King beim Reden,
dass er den Tod bereits sah und bewegte jeden. Am vierten April erlosch sein Lebenslicht, doch seine Taten und Worte verschwinden dadurch auch in Zukunft nicht.
Martin Luther King

Sebastian Weinert

George Floyd
Er kam aus dem Laden,
Ganz harmlos im Magen-
Er wollte nichts wagen,
George Floyd.

Ihm vorgeworfen wurd,
Er hätte bezahlt,
Mit Falschgeld im Gurt.
George Floyd.

Selbst wenn er es tat,
Die Polizei hatte keine Gnad‘.
Er drückte ihn nieder mit Knie auf Nacken,
George Floyd.

Dies geschah in Minnesota, Minneapolis.
Bei der Geschicht‘ keine Gnad‘ hatte die „police“.

Dies Traurig‘ ging 8 Minuten,
während Polizeiautos tuten.
George Floyd.

George konnt‘ nicht mehr atmen,
Er rief: „I can’t breath!“.
Doch die Polizei ihn nicht ließ.
Die „police“.

*14.08.1973 +25.05.2020
Dies steht auf seinem Stein,
Als Erinnerung, dass der Polizist kniete mit seinem Bein.
George Floyd

#BLACK LIVES MATTER
David Kaul

George Floyd
Es war abends in Minneapolis,
als Floyd um Zigaretten bat,
und mutig und ohne Schiss,
an die Kasse trat.

Doch da meinte der Verkäufer,
der den Schein in den Händen wog,
dass das Geld doch gar nicht echt wär,
und Floyd ihn damit nur betrog.

Darauf rannte Floyd schnell weg,
und der Verkäufer hinter her.
Als er ankam im Autoversteck,
rief er: „Ich bin kein Verbrecher!“

Schließlich kamen Polizisten an,
zwei große weiße Leute,
und drängten sich ans Auto ran,
sie meinten: „Ärger gibt‘s heute“

Plötzlich zog einer ‘ne Waffe
und meinte ganz frech:
„Komm raus du schwarzer Affe,
sonst ist das halt dein Pech!“

Nun zogen sie ihn zu ihrem Wagen,
weil sie ihn dort verhaften wollten,
sie ignorierten doch sein lautes Klagen,
als sie sich zur Seite trollten

Da kamen noch zwei Cops die Straße hinauf,
und sahen diese Szenen.
Einer kniete sich auf Floyds Hals herauf,
bis diesem kamen die Tränen

Ab da beginnt der Todeskampf,
Floyd bettelt nach Wasser.
Er hat schon einen Atemkrampf,
sein Gesicht wird immer nasser.

„I can‘t breathe! I can‘t breathe!“,
hört man ihn noch krächzen,
„the water you me not gave“,
er ist stark am ächzen

Doch es ist vergeblich,
Floyd stirbt.
Die Cops waren zu überheblich,
doch in aller Gedächtnis erbleiben wird

Moritz Beckers






Rosa für schwarz
Zusammen mit Mutter und Bruder im Süden von Amerika
wuchs die kleine Rosa Parks auf und fühlte sich wunderbar.
Doch obwohl es die Sklaverei nicht mehr gab,
hielten strenge Regeln sie wie hinterm Gitterstab.

Die weißen Kinder fuhren zur Schule im Bus,
die schwarzen Kinder mussten gehen zu Fuß.
Rosa fand, das war ungerecht
„Nur weil wir schwarz sind, sind wir doch nicht schlecht!“

So zogen die Jahre für Rosa dahin,
sie suchte in der Stadt den Neubeginn.
Doch auch hier nur Mauern rings um sie her,
Rassismus machte ihr täglich das Leben schwer.

Ob Aufzüge oder Toiletten, überall gab’s den Beweis
der Rassentrennung von schwarz und weiß.
Das musste sich ändern, das war Rosa klar,
auch wenn es für sie sehr gefährlich war.

Eines Abends im Bus auf ihrem Sitz,
da traf es Rosa wie ein Blitz.
Ein Weißer bekam keinen Sitzplatz mehr,
das ärgerte den Busfahrer sehr.
Von ihrem Platz sollte Rosa weichen,
sie sagte sich: „Ich setze ein Zeichen.“
Rosa entgegnete: „Nein!“ ohne zu zittern
und landete dafür stolz hinter Gittern.

Das ganze Land in Aufruhr sie versetzte,
Busfahren war nun für alle Schwarzen das Letzte.
Sie alle gingen so lange zu Fuß,
bis mit der Rassentrennung in Bussen war endlich Schluss.

Um in Sicherheit zu sein, zog es sie in den Norden.
Sie bekam sehr viele Auszeichnungen und Orden.
Aber das alles bedeutete ihr nicht viel,
kannte sie in ihrem Leben doch nur ein Ziel.

Alle Menschen sollten gleichgestellt sein,
das wär‘ ein geschichtlicher Meilenstein.

Emma Rosenkranz

Stop racism! Raise your voice!
Für Kim ein normaler Tag es war
in der Schule, doch kamen Kinder da
und fragten: ,,Kommst du nicht aus China?
Wie eklig! Die essen dort Hunde sogar!“
Stop racism and raise your voice!

Am nächsten Tag sie im Unterricht saß,
es kamen die Kinder und gaben ihr – was?
‘nen Zettel, und den machte sie auf:
und ‘Schlitzaugenkind‘ stand darauf.
Stop racism and raise your voice!

Am nächsten Tag beschmiss man sie mit Papier:
,,Verschwinde! Du bist nicht wilkommen hier!
Geh doch einfach wieder heim!
Dann haben wir es hier wieder fein!‘‘
Stop racism and raise your voice!

Der nächste Tag war schon Tag vier,
da sagte man fiese Sprüche zu ihr:
‚,Hey! Spiel doch mit mir ‘Ching Chang Chong‘!‘‘
Und als sie verlor, rief man: ,,Chinese im Karton!‘‘
Stop racism and raise your voice!

Freitag sagte Kim’s dem Lehrer, und der war entsetzt, dass andere Schüler sie so verletzt.
Er gab den Kindern ‘ne Strafe auf, und schickte einen Brief den Eltern nach Haus.
Stop racism and raise your voice!

Maianh Nguyen


Die Ballade der Ameise
Die Ameise, ganz ungeschickt,
krabbelte plötzlich über den Frühstückstisch.
Trist war ihr Leben bis dahin,
alles gleich und ohne Sinn.

Doch was sie dort sah,
dachte sie, ist nicht wahr.
Alles bunt und wunderbar!
Sie rannte über den Tisch und sah…

Eine rote Marmelade,
so wie braune Schokolade,
auch Honig aus der Tube,
gelb wie eine Blume.

Warum ist unsere Kolonie nicht wie ein Frühstückstisch,
so bunt und vielfältig wie die Schuppen eines Regenbogenfischs?

Sie eilte zurück und erzählte es weiter,
„nur Vielfalt macht uns heiter.“

Unsere Gesellschaft so bunt und vielfältig wie ein Frühstückstisch -
Warum nicht?

Die Gesellschaft ist wie ein Frühstückstisch,
so bunt und vielfältig wie die Schuppen eines Regenbogenfisches.

Eine rote Marmelade,
so wie braune Schokolade,
auch der Honig aus der Tube,
ist gelb wie eine Blume.

All die bunten Sachen,
bringen uns beim Frühstück zum Lachen.
Nur die Vielfalt auf dem Tisch
macht das Frühstück, wie es ist.

Unsere Gesellschaft so bunt und vielfältig wie ein Frühstückstisch -
Warum nicht?

Enno Gövert

Jim Blake
Wir schreiben das Jahr 1891 nun,
und viele Leute wollten es tun: Reisen,
mit Wagen oder Schiff wollten sie es leisten.
Das Segelschiff mit Namen „Schneller Wind“
fliegt gen Osten geschwind,
auf ihm Jim Blake.

Alle erwarten eine schöne Reise,
alle sind Weiße.
Außer Jim Blake.

Viele erwarten eine schöne Zeit,
deswegen ist ihr Ziel auch so weit.
Auch freut sich Jim Blake.

Doch da - ein Nordseesturm von Osten naht,
dem Kapitän große Sorge plagt.
So wie auch Jim Blake.

Auf einmal war er da,
nicht aufhaltbar.
Um sein Leben bangte Jim Blake.
Planken brachen,
als sie entsetzlich sprachen.
Ohnmächtig wurde Jim Blake.

Da war der Strand,
kurz bevor die Hoffnung schwand,
die von Jim Blake.

Er wachte am Strand auf,
und sah vier Menschen am Strandverlauf.
Es kam Rettung für Jim Blake.

Doch sie schauten nur auf ihn herab
und nahmen ihm alles ab,
dem armen Jim Blake.

Als er war ganz wach,
da sah er in der Ferne ein Dach.
Er hielt drauf zu, der Jim Blake.

Er rüttelte an der Tür,
dann sah er sie:
eine weiße Frau sah Jim Blake.

Doch sie sagte nur:
„Du bist schwarz“ und erteilte ihm die Abfuhr,
dem verlorenen Jim Blake.

Er flehte an einem anderen Haus,
doch da warf man in auch nur raus,
den Jim Blake.

Die anderen weißen Verunglückten konnten in die Häuser geh’n,
Jim Blake aber, der musste im Regen steh’n.
Keiner wollte ihm helfen, dem schwarzen Jim Blake.

Er hatte noch zwei Stunden draußen verbracht,
das hatte ihm in dieser kalten Nacht den Tod gebracht.
Jim Blake.

Justus Goos

„Rassismus und Umkehr“
Nandi geht zu Fuß zum Turnier,
ihr Pferd direkt neben ihr.
Sie will mit ihm hoch springen,
das wird ihr bestimmt gelingen.

Am Eingang meldet sie sich an,
und das passiert dann:
Ein Mädchen kommt zu ihr:
„Was machst du denn hier?

Schwarze haben hier nichts zu tun.
Was machst du nun?“
Nandi ist sehr erstaunt,
dann sagt sie gut gelaunt:

„Wir haben was zu erledigen,
und jetzt hör auf zu predigen.
Mein Pferd und ich, wir reiten jetzt.
Pass auf, dass es dich nicht hetzt."

Mit diesen Worten reitet sie auf den Platz,
doch das Mädchen überlegt sich den nächsten Satz.
Sie folgt Nandi die ganze Zeit,
dann ist es soweit:

Nandi reitet fehlerlos,
ihre Freude ist riesengroß.
Das Mädchen beleidigt sie weiter,
Nandi ist aber noch heiter:

„Ich finde es zwar gemein,
aber das interessiert mich nicht, nein.“
Da dachte die andere bald:
„Es hat keinen Sinn, ich mache halt.

Sie ist ja auch wie ich,
jetzt schäme ich mich.
Ich lasse sie in Ruh,
und zwar im Nu.“

Lea Kipshagen


Rosa Parks  04.02.1913 - 24.10.2005
Rosa Parks 04.02.1913 - 24.10.2005

Toleranz von Anika, EF

Um das Prinzip der Toleranz erstmals richtig verstehen zu können, sollte man sich vorher zunächst mit der Begrifflichkeit auseinandersetzen.

Der Begriff der Toleranz stammt von dem lateinischem Verb tolerare, welches erdulden oder ertragen bedeutet, ab. Damit ist das Ertragen verschiedener Dinge oder Zustände, auf die man keinen Einfluss hat und schlichtweg auch nicht verändert werden können, gemeint. Das heißt also, dass es sich hierbei, ganz einfach gesagt, um die Akzeptanz und den Respekt handelt.

Somit lassen sich diese Annahmen zum Beispiel auf das Fremdsein übertragen, denn dabei sollte man die freie Ausübung der Religion, die Meinungen bzw. politischen Sichtweisen sowie die unbekannten Gewohnheiten als auch allgemein die Verhaltensweisen fremder Kulturen akzeptieren anstatt sie direkt ohne Vorwissen mit Vorurteilen schlecht zu reden. Denn tolerantes Verhalten zeigt sich erst dadurch, wenn jeder nachsichtig, respektvoll und freundlich behandelt wird, auch wenn diese Person gerade nicht den eigenen Wertevorstellungen entspricht.

Toleranz

So soll genau diese Toleranz in dem Bild mit den vier Händen, welche alle verschiedene Hauttypen besitzen und dich gegenseitig festhalten, thematisiert werden. Zudem hat sie die Funktion eine wichtige Nachricht an alle Menschen zu vermitteln. Es soll darum gehen, dass die Menschen miteinander zusammenhalten sollen, damit niemand aufgrund des Anderssein entweder ausgegrenzt oder sogar auch gedemütigt wird. Außerdem sollen sie sich ebenfalls gegenseitig tolerieren. Deshalb spielt die Toleranz eine wichtige Rolle im Leben, denn durch sie wird es erst möglich, dass die Menschen glücklich und friedlich miteinander leben können, ohne sich dabei an die Wertevorstellungen anderer zwanghaft anpassen zu müssen. Damit genau diese zwanghafte Anpassung nicht vollbracht wird, sollte man folgende Einstellung verfolgen: leben und leben lassen. Dadurch steigt die Zufriedenheit aller Menschen an und sorgt auch für ein besseres Miteinandersein.

Jedoch besteht keine Garantie darauf, dass jeder diese Einstellung verfolgen wird, da jeder Mensch ein Individuum ist. Sollte es allerdings so sein, dass die Mehrheit der Menschen, wobei auch schon einzelne Personen ausreichen würden, die Toleranz nicht beachten würden, dann würde das jetzige aufgebaute Konzept der Toleranz ineinander zusammenbrechen und ihre Funktionen nicht mehr erfüllen können, wie man auch unschwer im Bild erkennen kann.

Toleranz

Somit würden sich die Menschen nur noch darauf konzentrieren, wie sie sich zu einzelnen Gruppen zusammentun und sich dann gegen die Menschen, welche sich aufgrund des Anderssein von ihnen unterscheiden, stellen und diese ebenfalls verspotten. Wer weiß wozu es noch kommen würden, außer zu verbalen Konflikten. Aber lasst uns mal nicht so weit denken.

Was man daher festhalten kann ist also, dass das gemeinschaftliche bzw. soziale Leben zersplittert und unter anderem die gegenseitige Hilfe/Akzeptanz nur noch klein geschrieben, wenn auch gar nicht beachtet, wird.

Doch dieses lässt sich verhindern, indem man schon versucht solche Themen in der Schule den Kindern sowie Jugendlichen beizubringen, denn laut dem Zitat von Umberto Eco heißt es nämlich: “Toleranz ist anerzogen und nicht angeboren”. Zuerst lässt sich daraus filtern, dass es eigentlich ein Nachteil ist, dass die Toleranz nicht angeboren ist, da man all diese Probleme der Intoleranz vermeiden hätte können. Allerdings hat es auf der anderen Seite auch was Positives. Man lernt dadurch erst diese negativen Erfahrungen kennen, sei es bei anderen Personen oder an seinem eigenen Leib, und setzt sich nachher erst recht gegen die Intoleranz ein, da man solche grausamen Erfahrungen nie mehr erleben bzw. miterleben möchte. Dies stärkt umso mehr das eigene Handeln für die Toleranz.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Toleranz noch in jedem Alter angelernt werden kann, natürlich aus eigenem Willen. Allerdings wäre dies dementsprechend sinnvoll und für die Zukunft auch von großer Bedeutung. Lieber fängt man jetzt an zu tolerieren als wenn es dann schon zu spät ist. Somit ist das auch mein Appell an alle noch heute damit anzufangen.

Anika

Toleranz von Giuliana Köppen, EF

Giuliana Köppen

Die Zeichnung stellt die Individualität jedes einzelnen und trotzdem die Gleichheit aller da. Denn
Jedes Individuum (die verschiedenen Blumen) hat den selben Ursprung (Zweig).
Das macht jeden aus einer entfernteren Perspektive gleich.
Doch worauf man als erstes achtet ist die Unterschiedlichkeit, die einen klar von anderen
abgrenzt.
Um die Gesamtheit zu erkennen muss man genauer hinsehen und seine eigene Perspektive
erweitern, denn nichts muss so sein wie es auf dem ersten Blick scheint.
Letztendlich sind wir nur so gleich oder so verschieden wie wir uns selbst sehen.

Toleranz von Ilana & Flora, EF

Statement:
Unser Comic handelt von einer Geschichte, die voraussichtlich nicht identisch in der Realität geschehen ist, dennoch sind die Auswirkungen vergleichbar.
In dem Comic isst ein Junge zu Beginn ganz friedlich und gewaltlos sein Eis, recht alltäglich richtig?
Dies sieht die Person, welche in dem zweiten Bild hinzukommt anders und meint, die Berechtigung zu haben, die erste Person aufgrund ihrer Hautfarbe zu diskriminieren und beleidigen. Und genau hier liegt der Fehler.
Es ist nicht in Ordnung oder richtig, aufgrund der Hautfarbe (oder ähnlichem) und vor allem nicht jemanden, der, wie auch in diesem Beispiel, nichts schlechtes oder Falsches getan hat, anders zu behandeln oder sogar zu diskriminieren.
Sobald die dritte Person erscheint, beginnt der eigentliche Lehrmoment. Denn jene hört sich zunächst das Problem an, weist dann aber die 2. Person auf ihren Fehler hin.
Wie schon zuvor erwähnt, ist diese Geschichte zwar nicht ganz realitätsnah, dennoch ist die Lehre allgegenwärtig.
Viel zu häufig werden einzelne Personen aufgrund eines Merkmales, für das die häufig nicht verantwortlich sind, anders und schlechter behandelt.
Dies können und dürfen wir nicht mehr ignorieren und akzeptieren.
Dadurch, dass sich die Gesellschaft seit längerem so verhält und solche Vorurteile teilweise als nichts schlimmes angesehen werden, wird Diskriminierung ein immer größerer Teil unseres Lebens.
Und dies dürfen wir nicht akzeptieren.
Wie würden sie sich fühlen, wenn sie für etwas, wofür sie nichts können, benachteiligt werden?
Und dies Tag für Tag, das ganze Leben lang.
Daher ist es äußerst wichtig, auf folgendes zu achten: Behandeln Sie niemals jemanden aufgrund äußeren Merkmalen anders.
Und wenn sie jemanden dabei bemerken, wie er/sie sich rassistisch gegenüber jemand anderen verhält, belehren sie ihn/sie.
Toleranz ist ein äußerst wichtiger und nicht zu vernachlässigender Schritt in ein einfacheres und besseres Zusammenleben.

Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora
Ilana und Flora

Toleranz von Lina Düchting, EF

Wie müssen wir anderen Menschen begegnen? Was führt zu einem friedlichen und gewaltfreien Zusammenleben in einer Gesellschaft? Wie gehen wir mit negativen Äußerungen von außen um? Und was ist der richtige Umgang mit Fremden?
Die Lösung lautet: Toleranz!

Aber als was definieren wir überhaupt Toleranz, wie wirkt es sich auf unseren Alltag aus, was ist das Ziel von Toleranz und wie können wir selbst zur gegenseitigen Akzeptanz beziehungsweise Toleranz beitragen?

Ganz allgemein gesagt: Toleranz bedeutet, negative äußere Einwirkungen zu erdulden und möglichst Widerstand gegen diese zu leisten. Wichtig ist es aber auch, Unterschiede und einem fremd vorkommende Ereignisse oder Geschehnisse zu akzeptieren. Man selbst muss die Verhaltensweisen anderer nicht in sein Leben mit einbringen oder sie genauso übernehmen. Aber entscheidend ist es, diesen mit genügend Respekt zu begegnen.
„Leben und leben lassen“. Dieses Zitat ist vermutlich fast jedem bekannt. Es erfüllt genau das, was Toleranz eigentlich meint. Das Hinnehmen anderer Meinungen und Überzeugungen und eben keine Beurteilung für diese vorzunehmen. Sein eigenes Leben weiterzuführen und Verhaltensweisen anderer, ohne diese schlecht zu reden, hinzunehmen.

Aber wozu ist das eigentlich alles gut?

Das Ziel, eigentlich ganz einfach: Toleranz kann zu einer Steigerung persönlicher Zufriedenheit führen und ruft zudem ein besseres Miteinander hervor, da gegenseitige Akzeptanz und Gleichberechtigung untereinander möglichst jeden einzelnen zufrieden stellen sollte.
Toleranz ist außerdem der Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben innerhalb einer Gesellschaft. Sie zählt zu einer der wichtigsten Eigenschaften einer gut und zudem noch funktionierenden Gesellschaft. Natürlich sollte man hierbei beachten, dass man seiner eigenen Identität treu bleibt, denn tolerieren heißt nicht, das Leben anderer eins zu eins zu übernehmen. Es dient sozusagen dem Zusammenhalten innerhalb einer zusammenlebenden Gemeinschaft.

Doch gibt es auch negative Seiten von Toleranz, denn wo findet man eigentlich schon eine Gesellschaft ohne Probleme?

Die Antwort ist ja. Intoleranz und das Überschreiten der Toleranzgrenze führen genau dazu. Aber was bedeutet intolerantes Handeln und wie lässt sich das Überschreiten der Toleranzgrenze am besten beschreiben?
Eine wichtige Rolle spielen hierbei Vorurteile. Häufig begegnen wir anderen und oftmals uns fremden Menschen, die anders aussehen wie wir, ihr Leben anders gestalten, anderer Meinung sind oder anderen Überzeugungen nachgehen, mit genau diesen Vorurteilen. Eine einfache Abweichung von persönlichen

Wertevorstellungen reicht manchmal aus, dass andere wie in ein vorgegebenes Raster in die   Kategorie „fremd“ eingeteilt werden. Doch Vorurteile müssen nicht immer genau das sein, was wir selber denken. Manchmal vertreten sie gar nicht unsere eigene Auffassung, sondern wir kennen sie nur, da diese Vorurteile uns durch Mitmenschen überliefert wurden. Genau so etwas sollte in einer toleranten Gesellschaft nicht passieren. Nur, weil es in unserem Umfeld Personen gibt, die mit Fremden bestimmte Vorurteile in Verbindung bringen, bedeutet dies nicht gleich, dass wir auch diese Vorurteile gegenüber fremden Menschen haben sollten. Jeder sollte sich erst einmal sein eigenes Bild von der Situation machen und dann versuchen, möglichst tolerant damit umzugehen. Vorurteile sollten im Vorhinein immer erst überprüft werden.
Intolerantes Handeln bedeutet neben oft fehlender Akzeptanz gegenüber anderen Personen oder deren Lebensweisen also auch, mit Vorurteilen nicht falsch umzugehen und sich zu voreilig ein schlechtes oder falsches Bild von einer Situation zu machen.

Die sogenannte Toleranzgrenze beginnt ab dem Zeitpunkt, wo die eigenen persönlichen Freiheiten (also zum Beispiel die freie Auslebung einer Kultur) durch den fehlenden respektvollen Umgang anderer eingeschränkt werden und beschreibt desweitern auch die Missachtung von Menschenrechten. Dies kann von Ausgrenzung über Rassismus und im schlimmsten Fall bis hin zu Krieg von Verfeindeten führen. Damit es soweit erst gar nicht kommt, sollten wir alle darauf achten, wie wir selbst innerhalb unserer Gesellschaft mit dem Thema Toleranz umgehen und unser eigenes Verhalten reflektieren.
Bei der Toleranzgrenze gibt es aber auch einen gewissen Punkt, ab dem Intolerantes nicht mehr toleriert werden muss. Werden unseren persönlichen Freiheiten und Rechte durch intolerantes Handeln von außen sehr eingeschränkt, so muss man diese Taten nicht mehr tolerieren, da dies für uns dann weit weg von der Vorstellung eines friedlichen Zusammenlebens innerhalb einer Gesellschaft ist.

Für eine tolerante und nachsichtige Behandlung braucht es aber nicht immer große Ebenen. Der Alltag ist hierfür das beste Beispiel: Anderen Menschen zuhören und ihnen gegenüber offen sein, trägt bereits zu einem toleranten Miteinander bei. Tolerantes Handeln lässt sich in jeder Altersgruppe wiederfinden und wird den meisten schon von klein auf durch das nahe Umfeld und Bezugspersonen näher gebracht.
Aber was ist, wenn uns nicht richtig vermittelt wurde, wie tolerantes Handeln jetzt eigentlich funktioniert oder wir noch nicht so viele Erfahrungen damit gemacht haben?
Lässt sich tolerant sein lernen?

Als erstes einmal muss man offen dafür sein, mit seiner bisherigen Haltung und seinem bisherigen Verhalten kritisch umzugehen, um sich auf neue Impulse und Erfahrungen einlassen zu können.

Der erste Tipp ist, sich selbst nicht in den Mittelpunkt zu stellen, da dies dazu führen kann, sich selbst als wichtiger anzusehen und andere dabei zu vernachlässigen, nur, weil diese vielleicht einen anderen Hintergrund haben. Die Individualität anderer sollte genauso akzeptiert werden wie die eigene.
Als zweites lässt sich sagen, dass man wie vorhin schon einmal erwähnt seine eigenen Ansichten hinterfragt, damit man offen für neue Erfahrung ist. Man versucht in diesem Schritt, sich nicht nur auf seine eigenen Denkweisen zu konzentrieren. Das heißt aber nicht, dass man plötzlich alle seine bisher vorhandenen Werte ändern muss, nur weil man sich selbst plötzlich etwas kritischer gegenübersteht als zuvor.
Auch die Sorge für ein tolerantes Umfeld kann dazu beitragen, sich mehr mit dem Thema Toleranz auseinander zu setzen. Ein Umfeld in dem dauernde Intoleranz erkennbar ist, sollte möglichst vermieden werden, denn nur in einem toleranten Umfeld gibt es die Möglichkeit, einen respektvollen Umgang untereinander zu erlernen. Man selbst sollte natürlich immer für tolerantes Verhalten innerhalb von Gemeinschaften sorgen, mit gutem Beispiel voran gehen und möglichst auch versuchen, intolerantes Verhalten zu kritisieren.

Toleranz von Maximilian Blankenburg, EF

Diese Waage soll die Toleranz widerspiegeln, keine Seite soll zu schwer oder zu leicht sein, eine perfekte Balance sollte vorhanden sein. Die Begriffe, die sich gegenüber stehen sind nicht Kategorisiert.

Rassismus im Sprachgebrauch, Q2

Rassismus in Kinderfilmen, Q2

Rassismus in Kinderfilmen
Rassismus in Kinderfilmen
Rassismus in Kinderfilmen

Rassismus in der Gesellschaft: Polizeigewalt & Rassismus innerhalb der Polizei , Q2

Rassismus in der Gesellschaft: Polizeigewalt & Rassismus innerhalb der Polizei
Rassismus in der Gesellschaft: Polizeigewalt & Rassismus innerhalb der Polizei
Rassismus in der Gesellschaft: Polizeigewalt & Rassismus innerhalb der Polizei
Gymnasium Theodorianum
Toleranz von Manuel, Julian, Samuel, Simon
Toleranz von Manuel, Julian, Samuel, Simon
Übergang 4

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