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Kaffeemühlen

2014 | 1

Kaffeemühlen

Unsere Exponate des Frühjahrsquartals 2014 präsentieren eine Auswahl an Kaffeemühlen, die das Kreismuseum Wewelsburg kürzlich ankaufen konnte.

Die ganzen Kaffeebohnen wurden oben in den Trichter gefüllt und angetrieben durch die Handkurbel zu Kaffeemehl verarbeitet, das in der Schublade aufgefangen wurde. Das grob gemahlene Kaffeepulver wurde dann mit Wasser aufgegossen. Nach Absetzen des Kaffeepulvers am Boden wurde der Kaffee durch ein Sieb oder Tuch gegossen. Ein Kaffeefilter aus Papier, so wie wir ihn heute kennen, wurde erst 1908 von Melitta Bentz erfunden.

Kleine Handmühlen aus Frankreich oder kastenförmige Mühlen mit offenen Trichtern aus Deutschland zeigen die Formvariationen der Kaffeemühlen. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts ist eine Entwicklung hin zu dekorativ gestalteten Kaffeemühlen zu beobachten.

Der Siegeszug des Kaffees setzte in Europa im 17. Jahrhundert ein. Das erste Kaffeehaus wurde 1673 in Bremen eröffnet. Der Kaffee war ein wichtiges Handelsgut, das zunächst nur der Obrigkeit vorbehalten war. Nach der Einführung günstigerer Preise setzte er sich auch auf dem Land durch. Im 18. Jahrhundert war die Beliebtheit des Kaffees ungebrochen. Im Jahr 1781 protestierten die Paderborner Bürger gegen ein Verbot des Kaffeekonsums durch die Regierung. Er ging als Paderborner Kaffeelärm in die Geschichte ein. Der Kaffee galt als aufrührerisches Getränk, dessen Konsum eingeschränkt werden sollte.

Kreismuseum Wewelsburg

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