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Neufunde aus Salzkotten-Scharmede

2016 | 1

Lappenbeil: Bronze, jüngere Bronzezeit (10. Jh. v. Chr.)  Nietöse und Gürtelbeschlag: Bronze, Späte Römische Kaiserzeit (Mitte 5. Jh.)  Zwei Kreuzfibeln: Bronze, Email bzw. Glasperlen, letztes Drittel des 8. Jh. bzw. 1. Hälfte 9. Jh.  Zwei Kreuzscheibenfibeln: Buntmetall, Email, 2. Hälfte 9./ 1. Hälfte 10. Jh. bzw. 11. Jh.  Kruzifix: Blei, 10./11. Jh., Fundort aller Exponate: Scharmede, Stadt Salzkotten
Lappenbeil: Bronze, jüngere Bronzezeit (10. Jh. v. Chr.)

Nietöse und Gürtelbeschlag: Bronze, Späte Römische Kaiserzeit (Mitte 5. Jh.)

Zwei Kreuzfibeln: Bronze, Email bzw. Glasperlen, letztes Drittel des
8. Jh. bzw. 1. Hälfte 9. Jh.

Zwei Kreuzscheibenfibeln: Buntmetall, Email, 2. Hälfte 9./ 1. Hälfte 10. Jh.
bzw. 11. Jh.

Kruzifix: Blei, 10./11. Jh., Fundort aller Exponate: Scharmede, Stadt Salzkotten

Leihgaben von Herrn Viktor Langolf, Salzkotten-Scharmede

Unsere Exponate des Quartals Januar bis März 2016 beleuchten die Frühzeit des Salzkottener Ortsteils Scharmede. Das Lappenbeil, das über eine Öse mit einer Schnur am Holzschaft befestigt werden konnte, belegt die Kultivierung der Lössböden im Raum des heutigen Scharmede in der Jungbronzezeit. Während Nietöse und Gürtelbeschlag als einzelne Verlustfunde zu werten sind, beweisen die beiden karolingischen Kreuzfibeln eine kontinuierliche Besiedlung Scharmedes seit dem letzten Drittel des 8. Jahrhunderts. Zugleich sind sie Zeugnisse der Christianisierung dieses Gebietes. Hierzu zählen auch die zwei Kreuzscheibenfibeln und das Bleikruzifix, auf dem der Jesuskörper noch in Form von Erhebungen erkennbar ist.

Übergang 4

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