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23. April 2024

Terror mit bürgerlichem Gesicht: über die „Karriere“ des KZ Kommandanten Adolf Haas

Führung durch die Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ des Kreismuseums Wewelsburg am Sonntag, 28. April

Dem Bäcker Adolf Haas bot die SS alles, was er sich vorstellen konnte: Macht, Wohlstand und Karriere. Dafür war Haas zu allem bereit. Bei einer öffentlichen Führung am Sonntag, 28. April um 15 Uhr durch die Ausstellung des Kreismuseums Wewelsburg erfahren Interessierte auch, dass der Terror ein bürgerliches Gesicht hatte. Treffpunkt für die Führung ist das Eingangsfoyer in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945 am Vorplatz der Wewelsburg.  Trotz geringer Bildung stieg Haas in Himmlers so genannter Elitetruppe auf, wurde zum Kommandant des Konzentrationslagers Wewelsburg (1940 – 1943) und Bergen-Belsen (1943 – 1944). Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg. Er scherte sich kaum um die Versorgung der Häftlinge oder die Haftbedingungen der Inhaftierten. Verantwortlich ist Haas für den Tod Tausender Menschen. Einige wenige verschonte er, solange sie für ihn malten, Kunsthandwerk fertigten oder musizierten. In der Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ in Wewelsburg werden Biographien von SS-Männern wie Adolf Haas gezeigt, um letztlich die Frage zu beantworten, wie aus „ganz normalen“ Menschen Massenmörder werden konnten.   Bei der Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ handelt es sich um die einzige museale Gesamtdarstellung der Geschichte und Verbrechen der SS. Präsentiert werden sowohl die ideologischen Grundlagen der Schutzstaffel, als auch deren radikale und verbrecherische Konsequenzen. Die Ausstellung befindet sich in den historischen Räumen des ehemaligen SS-Wachgebäudes. Viele hochwertige, originale Exponate, wie etwa ein Taschenkalender Heinrich Himmlers, KZ-Barackenwände oder Häftlingskleidung, sind zu sehen.   Die öffentliche Führung dauert rund zwei Stunden. Die Teilnahme kostet pro Person 3 Euro. Karten können vor Ort oder online auf wewelsburg.de erworben werden. 
Biografien von SS-Männern in Wewelsburg zeigen, dass der Terror ein bürgerliches Gesicht hatte. (© Kreismuseum Wewelsburg, André Heinermann)

Dem Bäcker Adolf Haas bot die SS alles, was er sich vorstellen konnte: Macht, Wohlstand und Karriere. Dafür war Haas zu allem bereit. Bei einer öffentlichen Führung am Sonntag, 28. April um 15 Uhr durch die Ausstellung des Kreismuseums Wewelsburg erfahren Interessierte auch, dass der Terror ein bürgerliches Gesicht hatte. Treffpunkt für die Führung ist das Eingangsfoyer in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 – 1945 am Vorplatz der Wewelsburg.

Trotz geringer Bildung stieg Haas in Himmlers so genannter Elitetruppe auf, wurde zum Kommandant des Konzentrationslagers Wewelsburg (1940 – 1943) und Bergen-Belsen (1943 – 1944). Gewaltbereitschaft und Gehorsam ebneten ihm den Weg. Er scherte sich kaum um die Versorgung der Häftlinge oder die Haftbedingungen der Inhaftierten. Verantwortlich ist Haas für den Tod Tausender Menschen. Einige wenige verschonte er, solange sie für ihn malten, Kunsthandwerk fertigten oder musizierten. In der Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ in Wewelsburg werden Biographien von SS-Männern wie Adolf Haas gezeigt, um letztlich die Frage zu beantworten, wie aus „ganz normalen“ Menschen Massenmörder werden konnten.

Bei der Dauerausstellung „Ideologie und Terror der SS“ handelt es sich um die einzige museale Gesamtdarstellung der Geschichte und Verbrechen der SS. Präsentiert werden sowohl die ideologischen Grundlagen der Schutzstaffel, als auch deren radikale und verbrecherische Konsequenzen. Die Ausstellung befindet sich in den historischen Räumen des ehemaligen SS-Wachgebäudes. Viele hochwertige, originale Exponate, wie etwa ein Taschenkalender Heinrich Himmlers, KZ-Barackenwände oder Häftlingskleidung, sind zu sehen.

Die öffentliche Führung dauert rund zwei Stunden. Die Teilnahme kostet pro Person 3 Euro. Karten können vor Ort oder online auf wewelsburg.de erworben werden.

 
 
 

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