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Mahnmal auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ Niederhagen
 

Kreismuseum Wewelsburg

Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel.: 02955 / 7622-0
Fax: 02955 / 7622-22
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Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Am  27. Januar 1945 wurden die Überlebenden des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Seit 1996 ist dieser Tag ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wurde dieser Tag von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 erklärt. Der Gedenktag 2. April in Wewelsburg – Verein wider da Vergessen und für Demokratie e.V., das Kreismuseum Wewelsburg und die Ev. Kirchengemeinde Büren-Fürstenberg laden zum Gedenken am Samstag, den 27. Januar 2018 um 16 Uhr am Mahnmal auf dem ehemaligen Appellplatz des KZ Niederhagen, Ahornstraße in Büren-Wewelsburg, ein.

Im Anschluss gibt es um 16.30 Uhr im Ev. Paul-Schneider-Haus, Bodelschwinghstraße 17 in Wewelsburg eine Lesung mit Markus Moors, Diplom-Politologe und Diplom-Archivar, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kreismuseums Wewelsburg tätig ist.

2013 hat Markus Moors zusammen mit Moritz Pfeiffer ein Buch veröffentlicht zu Heinrich Himmlers Taschenkalender 1940. Heinrich Himmler hat in seinem Kalender jeweils eingetragen, wo er an den einzelnen Tagen gewesen ist und wen er eventuell getroffen hat. Markus Moors und Moritz Pfeiffer haben den Kalender 1940, der im Original im Kreismuseum vorhanden und in der Ausstellung zu sehen ist, für das Jahr 1940 ausgewertet und die Tagesabläufe des Reichsführers der SS im Jahr 1940 weitestgehend rekonstruiert.

Die Edition des persönlichen Taschenkalenders Heinrich Himmlers aus dem Jahr 1940 beleuchtet Politik, Persönlichkeit und Ziele dieses nationalsozialistischen Multifunktionärs in der Frühphase des Zweiten Weltkriegs. Für Heinrich Himmler, den Reichsführer des SS, Chef der Deutschen Polizei, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums und Mentor der Waffen-SS, fing mit dem Zweiten Weltkrieg eine neue Zeitrechnung an. Der Krieg war für ihn das geeignete und legitime Mittel, um die rassistisch begründeten machtpolitischen Ziele und Visionen der SS zu realisieren.

 
 
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