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Regelmäßig lädt das Kreismuseum Wewelsburg international anerkannte, renommierte Wissenschaftler und weitere kompetente Referenten zu interessanten Vorträgen über Themenbereiche der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945 ein. Auf dieser Seiten finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Vorträge, die in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945 gehalten wurden oder in Kürze anstehen. In den meisten Fällen führt Sie ein Link zu ausführlichen Informationen zu der Veranstaltung.
Sie haben einen Veranstaltungstipp, eine Idee für einen Vortrag oder eine Frage zu einer Veranstaltung? Senden Sie uns Ihren Vorschlag als E-Mail oder rufen Sie uns an! Wir freuen uns, auch in Zukunft zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Wewelsburg bei interessanten Vortragsveranstaltungen zu begrüßen!
14. Juli 2011, 19 Uhr
Opfer, Mitläufer oder Täter? Moritz
Pfeiffer ging der NS-Vergangenheit seiner Großeltern auf den Grund.
Über das Ergebnis seiner Recherche referierte der wissenschaftliche Volontär des
Kreismuseums im Burgsaal der Wewelsburg.
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17. Juni 2011, 19 Uhr
Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung die Sowjetunion. Der Feldzug wurde von deutscher Seite als rasseideologisch motivierter Vernichtungskrieg geführt und kostete mehr Opfer als jeder andere Krieg der Menschheitsgeschichte. Der renommierte Freiburger Historiker Wolfram Wette referierte in Wewelsburg über Verlauf und zentrale Charakteristika dieses Krieges.
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26. Mai 2011, 19 Uhr
Geschichte und Architektur wurden im NS-Regime politisiert und instrumentalisiert. Der rücksichtslose Umbau mittelalterlicher Schlüsseldenkmäler durch die SS diente nicht zuletzt der Rechtfertigung des als "Kolonisation" verbrämten Völkermordes in Osteuropa. Über Beispiele, Planmäßigkeiten und Widersprüchlichkeit referierte der Berliner Kunsthistoriker Dr. Christian Welzbacher.
25. November 2010, 19 Uhr
Welche
Prozesse von Trauer und Sprachlosigkeit, Schuldabwehr und Scham,
Verdrängen und Schweigen, Aufarbeiten und Gedenken gab und gibt es seit
1945? Der Vortrag des Wewelsburger Museumsleiters Wullf E. Brebeck
zeigte, dass die Entwicklung in Wewelsburg als Spiegel der
gesamtgesellschaftlichen Geschichte gesehen werden kann.
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6. November 2010, 14 Uhr
Referenten:
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Dr. Matthias Hambrock
Markus Moors, Dipl. Pol., Dipl. Arch.
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28. Oktober 2010, 19 Uhr
Der
bekannte NS- und Holocaustforscher Prof. Dr. Peter Longerich referierte
in Wewelsburg über den Mann an der Spitze der SS: Heinrich Himmler. Wer
war der "Reichsführer SS", Chef der deutschen Polizei, Reichskommissar
für die Festigung deutschen Volkstums, Innenminister und Befehlshaber
des Ersatzheeres?
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6. Oktober 2010, 19 Uhr
Dr. Vojtech Blodig, der stellvertretende Leiter der Gedenkstätte Theresienstadt/ Tschechische Republik informierte in seinem Vortrag über die Geschichte des großen Sammel- und Durchgangslagers Theresienstadt, das durch seine propagandistische Inszenierung bekannt wurde, in dem aber vor allem Zehntausende Menschen den Tod fanden.
16. September 2010, 19 Uhr
Wie
kann man Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge in Wewelsburg
erfahrbar machen? Was haben diese selbst aus der Zeit ihrer KZ-Haft
aufbewahrt, woran erinnern sie sich, welche Schwierigkeiten und Chancen
bietet die Arbeit mit Zeitzeugen? Diesen Fragen widmete sich die
stellvertretende Museumsleiterin des Kreismuseums Wewelsburg, Kirsten
John-Stucke in ihrem Vortrag.
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1. Juli 2010, 19 Uhr
Wohl
unzählige
Male dürfte ihr die Frage gestellt worden sein, ob sie etwa „mit dem
Himmler“
verwandt sei. Was für ein Familienname, welch eine Bürde: Katrin Himmler
hat ein Buch über ihre innerfamiliäre Spurensuche über ihren Großonkel,
den "Reichsführer SS" Heinrich Himmler geschrieben. In Wewelsburg las
sie vor einem großen Publikum.
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10. Juni 2010, 19 Uhr
Seit
Jahren
zieht die Wewelsburg Besucher aus rechten oder völkisch-esoterischen
Kreisen an,
die hier einen ideologischen Bezugspunkt und Wallfahrtsort sehen - vielfach mit historisch falschen und politisch
bedenklichen
Grundannahmen. Dana Schlegelmilch
fasste die
gängigen Rezeptionen der Wewelsburg in der rechten Szene zusammen.
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27. Mai 2010, 19 Uhr
Wie lässt sich die Geschichte der Schutzstaffel (SS) der NSDAP in all ihren ideologischen, sozialen, verbrecherischen Facetten museal darstellen? Dieser Frage widmete sich der Vortrag von Dr. Jan Erik Schulte, der an ausgewählten Exponaten die konzeptionellen Grundlagen der neuen Dauerausstellung vorstellte.
6. Mai 2010, 19 Uhr:
Der
Regisseur Malte Ludin hat in einem beeindruckenden Film die eigene
NS-Familiengeschichte aufgearbeitet und den innerfamiliären Umgang mit
dem Vater - einem verurteilten NS-Täter - dokumentiert. Nach der
Filmvorführung stand Ludin dem Publikum für eine anregende Diskussion
zur Verfügung.
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15. April 2010, 16 Uhr:
Der
bekannte Essener Sozialpsychologe referierte am Tage der Eröffnung der
Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" über die Frage, wie sich
innerhalb kürzester Zeit, zwischen der
„Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und dem Beginn
der Massenvernichtung im Sommer 1941, die Werte und Normen einer
Gesellschaft so grundlegend wandeln konnten, dass die Täter ihr Tun gar
für moralisch richtig und tugendhaft halten konnten.
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Programm des Kreismuseums Wewelsburg von April 2012 bis September 2012
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