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Kreismuseum Wewelsburg

Burgwall 19
33142 Büren-Wewelsburg
Tel.: 02955 / 7622-0
Fax: 02955 / 7622-22
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Vorträge in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945

Regelmäßig lädt das Kreismuseum Wewelsburg international anerkannte, renommierte Wissenschaftler und weitere kompetente Referenten zu interessanten Vorträgen über Themenbereiche der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945 ein. Auf dieser Seiten finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Vorträge, die in der Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933-1945 gehalten wurden oder in Kürze anstehen. In den meisten Fällen führt Sie ein Link zu  ausführlichen Informationen zu der Veranstaltung.

Sie haben einen Veranstaltungstipp, eine Idee für einen Vortrag oder eine Frage zu einer Veranstaltung? Senden Sie uns Ihren Vorschlag als E-Mail oder rufen Sie uns an! Wir freuen uns, auch in Zukunft zahlreiche Besucherinnen und Besucher in Wewelsburg bei interessanten Vortragsveranstaltungen zu begrüßen!


Vortragsarchiv mit Berichten

14. Juli 2011, 19 Uhr

Meine Großeltern, die Nazis? - Eine exemplarische Familiengeschichte, Moritz Pfeiffer

Opfer, Mitläufer oder Täter? Moritz Pfeiffer ging der NS-Vergangenheit seiner Großeltern auf den Grund. Über das Ergebnis seiner Recherche referierte der wissenschaftliche Volontär des Kreismuseums im Burgsaal der Wewelsburg.
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17. Juni 2011, 19 Uhr

Vernichtungskrieg - Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion vor 70 Jahren, Prof. Dr. Wolfram Wette

Am 22. Juni 1941 überfiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung die Sowjetunion. Der Feldzug wurde von deutscher Seite als rasseideologisch motivierter Vernichtungskrieg geführt und kostete mehr Opfer als jeder andere Krieg der Menschheitsgeschichte. Der renommierte Freiburger Historiker Wolfram Wette referierte in Wewelsburg über Verlauf und zentrale Charakteristika dieses Krieges.
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26. Mai 2011, 19 Uhr

Ordensburg und Völkermord. Zur Kunstgeschichtspolitik der SS, Dr. Christian Welzbacher

Geschichte und Architektur wurden im NS-Regime politisiert und instrumentalisiert. Der rücksichtslose Umbau mittelalterlicher Schlüsseldenkmäler durch die SS diente nicht zuletzt der Rechtfertigung des als "Kolonisation" verbrämten Völkermordes in Osteuropa. Über Beispiele, Planmäßigkeiten und Widersprüchlichkeit referierte der Berliner Kunsthistoriker Dr. Christian Welzbacher.


25. November 2010, 19 Uhr

Der Streit um die Erinnerung an NS-Geschichte: Das Beispiel Wewelsburg, Wulff E. Brebeck

Welche Prozesse von Trauer und Sprachlosigkeit, Schuldabwehr und Scham, Verdrängen und Schweigen, Aufarbeiten und Gedenken gab und gibt es seit 1945? Der Vortrag des Wewelsburger Museumsleiters Wullf E. Brebeck zeigte, dass die Entwicklung in Wewelsburg als Spiegel der gesamtgesellschaftlichen Geschichte gesehen werden kann.
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6. November 2010, 14 Uhr

3. Wewelsburger Symposium: "Die SS - Selbstverständnis, Mentalitäten, Karrieren"

Referenten:
Prof. Dr. Ulrich Herbert
Dr. Matthias Hambrock
Markus Moors, Dipl. Pol., Dipl. Arch.
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28. Oktober 2010, 19 Uhr

Heinrich Himmler - Eine Biographie, Prof. Dr. Peter Longerich

Der bekannte NS- und Holocaustforscher Prof. Dr. Peter Longerich referierte in Wewelsburg über den Mann an der Spitze der SS: Heinrich Himmler. Wer war der "Reichsführer SS", Chef der deutschen Polizei, Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums, Innenminister und Befehlshaber des Ersatzheeres?
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6. Oktober 2010, 19 Uhr

Verfolgung und Deportation der europäischen Juden - Das Beispiel Theresienstadt, Dr. Vojtech Blodig

Dr. Vojtech Blodig, der stellvertretende Leiter der Gedenkstätte Theresienstadt/ Tschechische Republik informierte in seinem Vortrag über die Geschichte des großen Sammel- und Durchgangslagers Theresienstadt, das durch seine propagandistische Inszenierung bekannt wurde, in dem aber vor allem Zehntausende Menschen den Tod fanden.


16. September 2010, 19 Uhr

Überlebende des KZ Niederhagen-Wewelsburg und ihre Erinnerungen, Kirsten John-Stucke

Wie kann man Lebens- und Arbeitsbedingungen der KZ-Häftlinge in Wewelsburg erfahrbar machen? Was haben diese selbst aus der Zeit ihrer KZ-Haft aufbewahrt, woran erinnern sie sich, welche Schwierigkeiten und Chancen bietet die Arbeit mit Zeitzeugen? Diesen Fragen widmete sich die stellvertretende Museumsleiterin des Kreismuseums Wewelsburg, Kirsten John-Stucke in ihrem Vortrag.
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1. Juli 2010, 19 Uhr

"Die Brüder Himmler", Katrin Himmler

Wohl unzählige Male dürfte ihr die Frage gestellt worden sein, ob sie etwa „mit dem Himmler“ verwandt sei. Was für ein Familienname, welch eine Bürde: Katrin Himmler hat ein Buch über ihre innerfamiliäre Spurensuche über ihren Großonkel, den "Reichsführer SS" Heinrich Himmler geschrieben. In Wewelsburg las sie vor einem großen Publikum.
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10. Juni 2010, 19 Uhr

"Schwarze Sonne" - Die Wewelsburg als Bezugspunkt für rechtsradikale Selbstbilder, Phantasien und Musik, Dana Schlegelmilch

Seit Jahren zieht die Wewelsburg Besucher aus rechten oder völkisch-esoterischen Kreisen an, die hier einen ideologischen Bezugspunkt und Wallfahrtsort sehen - vielfach mit historisch falschen und politisch bedenklichen Grundannahmen. Dana Schlegelmilch fasste die gängigen Rezeptionen der Wewelsburg in der rechten Szene zusammen.
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27. Mai 2010, 19 Uhr

Die Quadratur des Kreises: Wie sich die Geschichte der SS museal darstellen lässt, Dr. Jan Erik Schulte

Wie lässt sich die Geschichte der Schutzstaffel (SS) der NSDAP in all ihren ideologischen, sozialen, verbrecherischen Facetten museal darstellen? Dieser Frage widmete sich der Vortrag von Dr. Jan Erik Schulte, der an ausgewählten Exponaten die konzeptionellen Grundlagen der neuen Dauerausstellung vorstellte.


6. Mai 2010, 19 Uhr:

"2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß", Malte Ludin

Der Regisseur Malte Ludin hat in einem beeindruckenden Film die eigene NS-Familiengeschichte aufgearbeitet und den innerfamiliären Umgang mit dem Vater - einem verurteilten NS-Täter - dokumentiert. Nach der Filmvorführung stand Ludin dem Publikum für eine anregende Diskussion zur Verfügung.
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15. April 2010, 16 Uhr:

"Die Gesellschaft der Gegenmenschen", Prof. Dr. Harald Welzer

Der bekannte Essener Sozialpsychologe referierte am Tage der Eröffnung der Dauerausstellung "Ideologie und Terror der SS" über die Frage, wie sich innerhalb kürzester Zeit, zwischen der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten im Jahr 1933 und dem Beginn der Massenvernichtung im Sommer 1941, die Werte und Normen einer Gesellschaft so grundlegend wandeln konnten, dass die Täter ihr Tun gar für moralisch richtig und tugendhaft halten konnten.
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